Jusos Kreis Viersen: “Raus aus der GroKo”

Nach dem Debakel von Brüssel und Bremen fordern die Jusos im Kreis Viersen einen radikalen Neuanfang in der SPD.
Dazu erklärt Lukas Maaßen, Vorsitzender der Kreisjusos: “Wir sind zum x-ten Mal die Verlierer und stehen kurz vor der Bedeutungslosigkeit. Die Durchhalteparolen des Willy-Brandt-Hauses können wir nicht mehr ernst nehmen.”
Für die Jusos sind die gestrigen Niederlagen der endgültige Beweis, dass eine glaubwürdige Parteierneuerung in einer Großen Koalition nicht möglich ist. “Die Große Koalition nötigt uns zu faulen Kompromissen und führt dazu, dass wir für die unsoziale und klimaschädliche Politik der letzten 15 Jahre verantwortlich gemacht werden. Das zeigt auch die Tatsache, dass zahlreiche einflussreiche YouTuber dazu aufgerufen haben, neben der Union auch die SPD nicht zu wählen”, so die stv. Vorsitzende Katerina Charalambakis.
Der Kreisvorstand der Jusos fordert daher die sofortige Aufkündigung der Großen Koalition. “Wir brauchen einen radikalen Kurswechsel. Falls nötig, müssen wir bei Null anfangen. Nur in der Opposition werden wir auf Bundesebene zu unseren Wurzeln zurückfinden”, sagt Maaßen. Geschäftsführer Johann Siemer ergänzt: “Dass beispielsweise das Klimaschutzgesetz immer noch nicht umgesetzt wurde, liegt an der CDU und nicht an der SPD. Daher müssen wir jetzt endlich die Konsequenz ziehen und den Weg frei für Neuwahlen und damit für eine neue Politik machen.”